Am 23. Oktober haben wir im Kunstlabor 2 das Jubiläum von unserem Projekt move! Mentoring gefeiert – ein Abend, der all das sichtbar gemacht hat, was move! Mentoring und die FAM ausmachen: Geballtes Wissen, profunde Erfahrung, ein solidarisches, starkes und wirklich beeindruckendes Netzwerk und ganz viel Wertschätzung.
Viele Menschen, die move! seit der ersten Stunde prägen, waren dabei. In den Grußworten unserer Geschäftsführung Dr. Birgit Erbe und Vorständin Heike Skok wurde spürbar, wie viel Engagement in drei Jahrzehnten Mentoring-Arbeit steckt. Besonders bewegend war der Rückblick von Dorothea Ritter, unserer ersten Projektleitung und Mitgründerin, die die Frauen der Anfangszeit noch einmal sichtbar machte – denn: „Namen, die ausgesprochen werden, werden nicht vergessen.“ Ein herzliches Dankeschön gilt auch Julia Halbig vom RAW/MBQ München, die die Bedeutung von Mentorinnen so treffend beschrieben hat, und Anna Veit, die uns alle zum gemeinsamen Jodeln brachte – ein starkes Bild dafür, was entsteht, wenn man sich traut, gemeinsam eine Stimme zu finden. Danke an das Kunstlabor 2 für die Betreuung, an Viva Clara für das Catering, an unsere Kolleginnen der FAM für ihre Unterstützung und an unser großartiges move!-Team. Unser größter Dank aber geht an unsere Mentorinnen – ohne ihren Einsatz wäre move! nicht move!.

Unsere Vorständin Dr. Alexandra Rau hat ihre Dissertation veröffentlicht: „Das Affektregime weiblicher Altersarmut“. Ein Thema, das uns alle bewegt – und das die FAM aus vielen Jahrzehnten Arbeit nur zu gut kennt. Das Buch eröffnet in eindrücklichen ethnografischen Porträts einen Blick darauf, wie Gefühle wie Scham, Einsamkeit, Angst, Melancholie oder Kränkung nicht einfach individuelle Empfindungen sind, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Ungleichheit und ihrer Mechanismen.

Erschienen im Campus Verlag – und eine große Leseempfehlung für alle, die verstehen möchten, wie Lebensläufe, insbesondere von Frauen, noch immer von strukturellen Ungerechtigkeiten geprägt sind – bis zum Ende ihres Lebens.

Nach langer Pause freuen wir uns auf die Fortsetzung des FAM-Tisches.

Für alle Interessierten geht es gemeinsam am Donnerstag, 20.11.2025 in die Ausstellung zu Susan Sontag »EVERYTHING MATTERS« im Literaturhaus München mit einem Input von Sandra Eck zu Sontag`s Essay „Notes on Camp“ und gemeinsamer Diskussion.#

Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum FAM-Tisch finden Sie hier.

Nun ist das Bündnis auch online präsent: Die neue Website bietet umfassende Informationen zum Bündnis, seinen Zielen und Aktivitäten – sowie Rückblicke auf die Equal Care Days 2024 und 2025.

Die Aktionstage zielen darauf ab, auf die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit aufmerksam macht. Denn nach wie vor gilt: Der sogenannte Gender Care Gap – also die ungleiche Verteilung unbezahlter Care-Arbeit zwischen den Geschlechtern – ist eine zentrale Ursache dafür, dass Frauen* strukturell benachteiligt sind. Gleichzeitig erfahren viele Menschen, die Sorgearbeit leisten oder selbst auf sie angewiesen sind, noch immer keine gleichwertige gesellschaftliche Teilhabe.

Das Equal Care Bündnis München setzt sich seit über zwei Jahren dafür ein, diese Missstände auch auf lokaler Ebene sichtbar zu machen und strukturell anzugehen. Die FAM ist Teil dieses Bündnisses – vertreten durch Nina Reggi, eine der drei Sprecherinnen. Sie bringt insbesondere die Verbindung von Care- und Erwerbsarbeit als zentrales Handlungsfeld der FAM in die Arbeit des Bündnisses ein.

Zur Website.

Am 8. Juli 2025 wählte die FAM einen neuen Vorstand – ein besonderer Moment, der von Dankbarkeit und Zuversicht geprägt ist.

Nach beeindruckenden 25 Jahren engagierter Vorstandsarbeit verabschieden wir uns von Dr.in Andrea Rothe. Auch Sybille Keicher, die den Vorstand acht Jahre lang mitgestaltet hat, verlässt das Gremium. Beide haben mit ihrem Einsatz, ihrer Erfahrung und Leidenschaft die Arbeit der FAM maßgeblich geprägt. Wir danken ihnen von Herzen – sie hinterlassen große Fußstapfen und werden uns sehr fehlen.

Gleichzeitig freuen wir uns auf die kommenden gemeinsamen Schritte mit unserem neuen Vorstandsteam: Neben Dr.in Margit Weihrich (Vorsitzende), Heike Skok (1. Stellvertretende Vorsitzende) und Agnes Lang (2. Stellvertretende Vorsitzende) dürfen wir Dr.in Maya Halatcheva Trapp (Schriftführerin) und Dr.in Alexandra Rau (Schatzmeisterin) als neue Vorständinnen begrüßen. Mit neuen Impulsen blicken wir gespannt auf die Zukunft!

Auf dem Foto zu sehen von l.n.r: Dr.in Alexandra Rau, Dr.in Maya Halatcheva-Trapp, Dr.in Margit Weihrich, Heike Skok und Dr.in Birgit Erbe – nicht auf dem Bild Agnes Lang (virtuell zur Wahl zugeschalten).

Altersdiskriminierung trifft Frauen im Berufsleben besonders hart – ein strukturelles Problem mit weitreichenden Folgen. Am 14. Mai 2025 diskutierten unsere Kolleginnen Katharina Wulff und Nina Reggi aus dem Mentoring-Projekt move! gemeinsam mit Katharina Wagner, Frauensekretärin bei ver.di München, bei Radio Lora 92,4 über Ursachen, Auswirkungen und notwendige Gegenmaßnahmen.

Diese wichtige Diskussion können Sie hier nachhören.

Auf dem Foto zu sehen von l.n.r: K. Wagner, K. Wulff, A. Ulherr, T. Helbing, C. Bihlmayer u. N. Reggi

Im vergangenen Jahr stand die Arbeit der Frauenakademie München im Zeichen intensiver Forschungs- und Transferaktivitäten sowie ihres 40-jährigen Jubiläums als außeruniversitäre Forschungseinrichtung für Frauen- und Geschlechterfragen in Bayern. Lesen Sie im Jahresbericht über unsere vielfältigen Aktivitäten.

Am 11. Februar 2025 war die Bundesstiftung Gleichstellung im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung Gastgeberin der Ergebnispräsentation des EU-Projekts „Gender Mainstreaming in Public Policy and Budgeting“. Gemeinsam mit lokalen Expertinnen und mit technischer Unterstützung durch Expertise France und die EU-Kommission haben die Bundesländer Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt in der Förderperiode 2022-2024 konkrete Vorschläge für die praktische Umsetzung von Gender Mainstreaming erarbeitet.

Dr. Birgit Erbe von der Frauenakademie München stellte als eine der lokalen Expertinnen gemeinsam mit Nadine Buntrock, stellvertretende Referatsleiterin Frauen und Gleichstellung der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke der Freien und Hansestadt Hamburg, die Arbeitsergebnisse aus Hamburg vor. Einen kurzen Veranstaltungsbericht mit Programm und Fotos sowie die Präsentationen als Download finden Sie hier.

Martina Helbing sprach im Vorfeld der Feierlichkeiten mit der Geschäftsführerin Dr. Birgit Erbe und wollte wissen, wie es zur Gründung der Frauenakademie München kam und in welchen Feldern sie heute aktiv ist.

Sendung der ver.di Frauen vom 11.09.2024 (32 Minuten) zum Nachhören.

Bühnenpoesie von Meike Harms und Sandra Eck zum 40-jährigen Jubiläum der Frauenakademie München. Zwar haben wir kein besseres Video, aber der Inhalt ist so unterhaltsam, dass es sich allein schon fürs Zuhören lohnt!