Die FAM und das FrauenZentrum Augsburg laden zu ihrer öffentlichen Abendveranstaltung und Tagungswerkstatt „Wir sind nicht krank, wir sind wütend! – Feministische Ansätze in Beratungs- und Therapiesettings als radikale Praxis“ am 30. und 31. Juli 2026 in Augsburg ein. Im Mittelpunkt stehen feministische Perspektiven auf Beratung, Therapie und Begleitung sowie die Frage, welche Bedeutung sie heute für Themen wie psychische Gesundheit, Care-Arbeit, Diskriminierung, Empowerment und gesellschaftliche Teilhabe haben. Gemeinsam mit Expertinnen und Teilnehmenden möchten wir historische Entwicklungen aufgreifen, aktuelle Herausforderungen diskutieren und Impulse für eine feministische Praxis weiterdenken. Das Programm, einen Begleittext sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Die Frauenakademie München blickt auf ein vielfältiges Jahr zurück: Geschlechterforschung, Forschungstransfer, Wissenschaftskommunikation, berufliche Beratung und starke Vernetzung prägten die Arbeit 2025. Der Jahresbericht gibt Einblicke in Forschungsprojekte, Beratungsangebote, Kooperationen und Veranstaltungen sowie in die vielfältigen Aktivitäten der FAM. Den Jahresbericht können Sie hier herunterladen. Viel Freude beim Lesen!

Die Ausstellung „From Evin with Love“ präsentiert über 60 Kunstwerke und Handarbeiten von Frauen aus dem Evin-Gefängnis in Teheran – einem der berüchtigtsten Gefängnisse des iranischen Regimes. Die zwischen 2010 und 2024 unter den Bedingungen der Haft entstandenen Gemälde, Holzarbeiten, Puppen, Teppiche, Gedichte und Briefe wurden von Frauen geschaffen, die aufgrund ihres Einsatzes für Frauen- und Menschenrechte, sozialer und umweltpolitischer Anliegen oder aufgrund ihrer religiösen Zugehörigkeit inhaftiert wurden. Ihre Werke sind nicht nur Zeugnisse des Überlebens, sondern auch Akte des Widerstands – und Ausdruck von Fürsorge, Verbundenheit und Hoffnung. Sie zeugen von der psychischen und physischen Gewalt, der die Inhaftierten ausgesetzt sind, und zugleich von ihrer Kreativität, ihrem Mut und ihrer Selbstbehauptung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit.

Begleitend zur Ausstellung lädt ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen, Podiumsgesprächen, Führungen, Begegnungen und Musik dazu ein, über feministische Kämpfe, dekoloniale und (queer-)feministische Erinnerungskultur und internationale Solidarität ins Gespräch zu kommen.

Ausstellungeröffnung mit den Kuratorinnen Mansoureh Shojaee und Parastou Forouhar ist am 18.09.2026 um 19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr).

Das vollständige Begleitprogramm folgt in Kürze.

Termin: 19.-27.09.2026
Veranstaltungsort: Einstein Kultur, Halle 3 und 4, Einsteinstr. 42, 81675 München
Öffnungszeiten der Ausstellung: Donnerstag-Samstag 16:30-19 Uhr, Sonntag 12-17 Uhr

Eintritt frei.

Veranstalter*innen: Frauenakademie München e.V., Woman* Life Freedom Munich e.V. und Iranian Women’s Movement Museum
In Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung

Gefördert durch das Kulturreferat und den Migrationsbeirat der Landeshauptstadt München

Motiv: © Parastou Forouhar, Frauen der Revolution Straße, 2020–2023

Wir möchten, dass möglichst alle Menschen unsere Webseite gut nutzen können. Dank der Förderung von Aktion Mensch konnten wir die Assistenzsoftware Eye-Able® Assist in unsere Webseite integrieren.

Ihr könnt den Assistenten über das Symbol am rechten Bildschirmrand öffnen und individuelle Einstellungen vornehmen. Diese technische Hilfe bietet unter anderem:

  • Anpassbare Schriftgrößen und -arten
  • Optimierung der Kontraste
  • Vorlesefunktion

Probiert es einfach mal aus!

Darüber hinaus arbeiten wir fortlaufend daran, Hürden abzubauen und Fehler zu beheben. Gebt uns gerne Feedback.

ist das Kampagnenmotto des Stadtbunds Münchner Frauenverbände zur Kommunalwahl am 8. März 2026. Im Fokus stehen konkrete Forderungen von Frauen für Frauen: gerechte Löhne, Bekämpfung der Altersarmut, flexible Kinderbetreuung, Entlastung für Pflegende, bessere Gesundheitsversorgung, vielfältige Stadtteilangebote, Stärkung von Frauenhäusern und Beratungsstellen – und das Recht, sich nachts sicher bewegen zu können.

Mit Plakaten, Postkarten, Dialogständen auf Wochenmärkten und Besuchen in Nachbarschaftszentren in den Stadtbezirken Feldmoching-Hasenbergl und Milbertshofen-Am Hart machen die Vertreterinnen des Stadtbunds, dem 74 Münchner Frauenverbände angehören, diese Themen besonders sichtbar und laden zum gemeinsamen Gespräch und Austausch ein. Nicht zuletzt geht es um die Motivation, am 8. März wählen zu gehen.

Die Auftaktveranstaltung fand am 30.01.2026 im Kulturhaus Milbertshofen statt und wurde von der Vorsitzenden Maryam Giyahchi eröffnet. Als Vertreterin eines Mitgliedsverbands, der Frauenakademie München e.V., sprach Birgit Erbe dort über die Lage der Frauen auf dem Münchner Arbeitsmarkt, die Gründe für – oder besser die Zwänge zu – Teilzeitarbeit und die Bedeutung kommunaler Gleichstellungsarbeit. Dabei stellte sie auch die beiden Beratungsprojekte der FAM zum beruflichen Wiedereinstieg power_m und move! Mentoring vor. Weitere Beiträge kamen von Roswitha Zirngibl, siaf e.V., zur Lage von Alleinerziehenden auf dem Münchner Wohnungsmarkt, Karin Winklhofer von den Netzwerkfrauen Bayern, die an die Zuhörenden appellierte, nicht hinter erreichte Menschenrechtsstandards zur Inklusion zurückzufallen, und Dina Bouskouchi Hamdani vom Interkulturellen muslimischen Forum für Frauen und Familien, die hervorhob, welchen wichtigen Beitrag Frauen, egal welcher Herkunft und Lebensgeschichte, für die Entwicklung dieser Stadt leisten. Der Abend war ein leidenschaftlicher Appell, sich für eine solidarische Stadtgesellschaft einzusetzen.

Übrigens sind wir bis zum 05.03.2026 regelmäßig auf den Wochenmärkten Hasenbergl (donnerstags, 10-12 Uhr) und Milbertshofen (freitags ab 13 Uhr) anzutreffen. Kommt doch einfach vorbei!

Unter dem Motto „Sorgearbeit gerecht verteilen – Demokratie stärken“ laden wir am 28. Februar herzlich ins Kulturzentrum LUISE ein. Irgendwo zwischen Konferenz und Festival widmet sich die ganztägige Veranstaltung der Frage, wie eine gerechte Verteilung von Sorgearbeit zu einer resilienteren Demokratie beitragen kann. Auf dem Programm stehen Vorträge, Gesprächsrunden und Mitmachangebote.

Die Eröffnungs-Keynote hält Jo Lücke, Autorin sowie Vorstand und Mitgründerin der Liga für unbezahlte Arbeit (LuA). Am Nachmittag folgt eine Gesprächsrunde mit Gästen aus Aktivismus, Wissenschaft und Praxis. Moderiert wird die Veranstaltung von Kristina Weber. Für künstlerische Impulse sorgen die Rapperin Gündalein sowie Schirmpate Martin Walde.

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine begrenzte Anzahl an (inklusiven) Kinderbetreuungsplätzen steht zur Verfügung.

Wann: Samstag, 28. Februar 2026, 10:00–17:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum LUISE, Ruppertstraße 5, München

Das gesamte Programm finden Sie hier.

Am 23. Oktober haben wir im Kunstlabor 2 das Jubiläum von unserem Projekt move! Mentoring gefeiert – ein Abend, der all das sichtbar gemacht hat, was move! Mentoring und die FAM ausmachen: Geballtes Wissen, profunde Erfahrung, ein solidarisches, starkes und wirklich beeindruckendes Netzwerk und ganz viel Wertschätzung.
Viele Menschen, die move! seit der ersten Stunde prägen, waren dabei. In den Grußworten unserer Geschäftsführung Dr. Birgit Erbe und Vorständin Heike Skok wurde spürbar, wie viel Engagement in drei Jahrzehnten Mentoring-Arbeit steckt. Besonders bewegend war der Rückblick von Dorothea Ritter, unserer ersten Projektleitung und Mitgründerin, die die Frauen der Anfangszeit noch einmal sichtbar machte – denn: „Namen, die ausgesprochen werden, werden nicht vergessen.“ Ein herzliches Dankeschön gilt auch Julia Halbig vom RAW/MBQ München, die die Bedeutung von Mentorinnen so treffend beschrieben hat, und Anna Veit, die uns alle zum gemeinsamen Jodeln brachte – ein starkes Bild dafür, was entsteht, wenn man sich traut, gemeinsam eine Stimme zu finden. Danke an das Kunstlabor 2 für die Betreuung, an Viva Clara für das Catering, an unsere Kolleginnen der FAM für ihre Unterstützung und an unser großartiges move!-Team. Unser größter Dank aber geht an unsere Mentorinnen – ohne ihren Einsatz wäre move! nicht move!.

Unsere Vorständin Dr. Alexandra Rau hat ihre Dissertation veröffentlicht: „Das Affektregime weiblicher Altersarmut“. Ein Thema, das uns alle bewegt – und das die FAM aus vielen Jahrzehnten Arbeit nur zu gut kennt. Das Buch eröffnet in eindrücklichen ethnografischen Porträts einen Blick darauf, wie Gefühle wie Scham, Einsamkeit, Angst, Melancholie oder Kränkung nicht einfach individuelle Empfindungen sind, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Ungleichheit und ihrer Mechanismen.

Erschienen im Campus Verlag – und eine große Leseempfehlung für alle, die verstehen möchten, wie Lebensläufe, insbesondere von Frauen, noch immer von strukturellen Ungerechtigkeiten geprägt sind – bis zum Ende ihres Lebens.

Nach langer Pause freuen wir uns auf die Fortsetzung des FAM-Tisches.

Für alle Interessierten geht es gemeinsam am Donnerstag, 20.11.2025 in die Ausstellung zu Susan Sontag »EVERYTHING MATTERS« im Literaturhaus München mit einem Input von Sandra Eck zu Sontag`s Essay „Notes on Camp“ und gemeinsamer Diskussion.#

Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum FAM-Tisch finden Sie hier.

Nun ist das Bündnis auch online präsent: Die neue Website bietet umfassende Informationen zum Bündnis, seinen Zielen und Aktivitäten – sowie Rückblicke auf die Equal Care Days 2024 und 2025.

Die Aktionstage zielen darauf ab, auf die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit aufmerksam macht. Denn nach wie vor gilt: Der sogenannte Gender Care Gap – also die ungleiche Verteilung unbezahlter Care-Arbeit zwischen den Geschlechtern – ist eine zentrale Ursache dafür, dass Frauen* strukturell benachteiligt sind. Gleichzeitig erfahren viele Menschen, die Sorgearbeit leisten oder selbst auf sie angewiesen sind, noch immer keine gleichwertige gesellschaftliche Teilhabe.

Das Equal Care Bündnis München setzt sich seit über zwei Jahren dafür ein, diese Missstände auch auf lokaler Ebene sichtbar zu machen und strukturell anzugehen. Die FAM ist Teil dieses Bündnisses – vertreten durch Nina Reggi, eine der drei Sprecherinnen. Sie bringt insbesondere die Verbindung von Care- und Erwerbsarbeit als zentrales Handlungsfeld der FAM in die Arbeit des Bündnisses ein.

Zur Website.