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ist das Kampagnenmotto des Stadtbunds Münchner Frauenverbände zur Kommunalwahl am 8. März 2026. Im Fokus stehen konkrete Forderungen von Frauen für Frauen: gerechte Löhne, Bekämpfung der Altersarmut, flexible Kinderbetreuung, Entlastung für Pflegende, bessere Gesundheitsversorgung, vielfältige Stadtteilangebote, Stärkung von Frauenhäusern und Beratungsstellen – und das Recht, sich nachts sicher bewegen zu können.

Mit Plakaten, Postkarten, Dialogständen auf Wochenmärkten und Besuchen in Nachbarschaftszentren in den Stadtbezirken Feldmoching-Hasenbergl und Milbertshofen-Am Hart machen die Vertreterinnen des Stadtbunds, dem 74 Münchner Frauenverbände angehören, diese Themen besonders sichtbar und laden zum gemeinsamen Gespräch und Austausch ein. Nicht zuletzt geht es um die Motivation, am 8. März wählen zu gehen.

Die Auftaktveranstaltung fand am 30.01.2026 im Kulturhaus Milbertshofen statt und wurde von der Vorsitzenden Maryam Giyahchi eröffnet. Als Vertreterin eines Mitgliedsverbands, der Frauenakademie München e.V., sprach Birgit Erbe dort über die Lage der Frauen auf dem Münchner Arbeitsmarkt, die Gründe für – oder besser die Zwänge zu – Teilzeitarbeit und die Bedeutung kommunaler Gleichstellungsarbeit. Dabei stellte sie auch die beiden Beratungsprojekte der FAM zum beruflichen Wiedereinstieg power_m und move! Mentoring vor. Weitere Beiträge kamen von Roswitha Zirngibl, siaf e.V., zur Lage von Alleinerziehenden auf dem Münchner Wohnungsmarkt, Karin Winklhofer von den Netzwerkfrauen Bayern, die an die Zuhörenden appellierte, nicht hinter erreichte Menschenrechtsstandards zur Inklusion zurückzufallen, und Dina Bouskouchi Hamdani vom Interkulturellen muslimischen Forum für Frauen und Familien, die hervorhob, welchen wichtigen Beitrag Frauen, egal welcher Herkunft und Lebensgeschichte, für die Entwicklung dieser Stadt leisten. Der Abend war ein leidenschaftlicher Appell, sich für eine solidarische Stadtgesellschaft einzusetzen.

Übrigens sind wir bis zum 05.03.2026 regelmäßig auf den Wochenmärkten Hasenbergl (donnerstags, 10-12 Uhr) und Milbertshofen (freitags ab 13 Uhr) anzutreffen. Kommt doch einfach vorbei!

Unter dem Motto „Sorgearbeit gerecht verteilen – Demokratie stärken“ laden wir am 28. Februar herzlich ins Kulturzentrum LUISE ein. Irgendwo zwischen Konferenz und Festival widmet sich die ganztägige Veranstaltung der Frage, wie eine gerechte Verteilung von Sorgearbeit zu einer resilienteren Demokratie beitragen kann. Auf dem Programm stehen Vorträge, Gesprächsrunden und Mitmachangebote.

Die Eröffnungs-Keynote hält Jo Lücke, Autorin sowie Vorstand und Mitgründerin der Liga für unbezahlte Arbeit (LuA). Am Nachmittag folgt eine Gesprächsrunde mit Gästen aus Aktivismus, Wissenschaft und Praxis. Moderiert wird die Veranstaltung von Kristina Weber. Für künstlerische Impulse sorgen die Rapperin Gündalein sowie Schirmpate Martin Walde.

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine begrenzte Anzahl an (inklusiven) Kinderbetreuungsplätzen steht zur Verfügung.

Wann: Samstag, 28. Februar 2026, 10:00–17:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum LUISE, Ruppertstraße 5, München

Das gesamte Programm finden Sie hier.

Am 23. Oktober haben wir im Kunstlabor 2 das Jubiläum von unserem Projekt move! Mentoring gefeiert – ein Abend, der all das sichtbar gemacht hat, was move! Mentoring und die FAM ausmachen: Geballtes Wissen, profunde Erfahrung, ein solidarisches, starkes und wirklich beeindruckendes Netzwerk und ganz viel Wertschätzung.
Viele Menschen, die move! seit der ersten Stunde prägen, waren dabei. In den Grußworten unserer Geschäftsführung Dr. Birgit Erbe und Vorständin Heike Skok wurde spürbar, wie viel Engagement in drei Jahrzehnten Mentoring-Arbeit steckt. Besonders bewegend war der Rückblick von Dorothea Ritter, unserer ersten Projektleitung und Mitgründerin, die die Frauen der Anfangszeit noch einmal sichtbar machte – denn: „Namen, die ausgesprochen werden, werden nicht vergessen.“ Ein herzliches Dankeschön gilt auch Julia Halbig vom RAW/MBQ München, die die Bedeutung von Mentorinnen so treffend beschrieben hat, und Anna Veit, die uns alle zum gemeinsamen Jodeln brachte – ein starkes Bild dafür, was entsteht, wenn man sich traut, gemeinsam eine Stimme zu finden. Danke an das Kunstlabor 2 für die Betreuung, an Viva Clara für das Catering, an unsere Kolleginnen der FAM für ihre Unterstützung und an unser großartiges move!-Team. Unser größter Dank aber geht an unsere Mentorinnen – ohne ihren Einsatz wäre move! nicht move!.

Unsere Vorständin Dr. Alexandra Rau hat ihre Dissertation veröffentlicht: „Das Affektregime weiblicher Altersarmut“. Ein Thema, das uns alle bewegt – und das die FAM aus vielen Jahrzehnten Arbeit nur zu gut kennt. Das Buch eröffnet in eindrücklichen ethnografischen Porträts einen Blick darauf, wie Gefühle wie Scham, Einsamkeit, Angst, Melancholie oder Kränkung nicht einfach individuelle Empfindungen sind, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Ungleichheit und ihrer Mechanismen.

Erschienen im Campus Verlag – und eine große Leseempfehlung für alle, die verstehen möchten, wie Lebensläufe, insbesondere von Frauen, noch immer von strukturellen Ungerechtigkeiten geprägt sind – bis zum Ende ihres Lebens.

Nach langer Pause freuen wir uns auf die Fortsetzung des FAM-Tisches.

Für alle Interessierten geht es gemeinsam am Donnerstag, 20.11.2025 in die Ausstellung zu Susan Sontag »EVERYTHING MATTERS« im Literaturhaus München mit einem Input von Sandra Eck zu Sontag`s Essay „Notes on Camp“ und gemeinsamer Diskussion.#

Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum FAM-Tisch finden Sie hier.

Nun ist das Bündnis auch online präsent: Die neue Website bietet umfassende Informationen zum Bündnis, seinen Zielen und Aktivitäten – sowie Rückblicke auf die Equal Care Days 2024 und 2025.

Die Aktionstage zielen darauf ab, auf die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit aufmerksam macht. Denn nach wie vor gilt: Der sogenannte Gender Care Gap – also die ungleiche Verteilung unbezahlter Care-Arbeit zwischen den Geschlechtern – ist eine zentrale Ursache dafür, dass Frauen* strukturell benachteiligt sind. Gleichzeitig erfahren viele Menschen, die Sorgearbeit leisten oder selbst auf sie angewiesen sind, noch immer keine gleichwertige gesellschaftliche Teilhabe.

Das Equal Care Bündnis München setzt sich seit über zwei Jahren dafür ein, diese Missstände auch auf lokaler Ebene sichtbar zu machen und strukturell anzugehen. Die FAM ist Teil dieses Bündnisses – vertreten durch Nina Reggi, eine der drei Sprecherinnen. Sie bringt insbesondere die Verbindung von Care- und Erwerbsarbeit als zentrales Handlungsfeld der FAM in die Arbeit des Bündnisses ein.

Zur Website.

Am 8. Juli 2025 wählte die FAM einen neuen Vorstand – ein besonderer Moment, der von Dankbarkeit und Zuversicht geprägt ist.

Nach beeindruckenden 25 Jahren engagierter Vorstandsarbeit verabschieden wir uns von Dr.in Andrea Rothe. Auch Sybille Keicher, die den Vorstand acht Jahre lang mitgestaltet hat, verlässt das Gremium. Beide haben mit ihrem Einsatz, ihrer Erfahrung und Leidenschaft die Arbeit der FAM maßgeblich geprägt. Wir danken ihnen von Herzen – sie hinterlassen große Fußstapfen und werden uns sehr fehlen.

Gleichzeitig freuen wir uns auf die kommenden gemeinsamen Schritte mit unserem neuen Vorstandsteam: Neben Dr.in Margit Weihrich (Vorsitzende), Heike Skok (1. Stellvertretende Vorsitzende) und Agnes Lang (2. Stellvertretende Vorsitzende) dürfen wir Dr.in Maya Halatcheva Trapp (Schriftführerin) und Dr.in Alexandra Rau (Schatzmeisterin) als neue Vorständinnen begrüßen. Mit neuen Impulsen blicken wir gespannt auf die Zukunft!

Auf dem Foto zu sehen von l.n.r: Dr.in Alexandra Rau, Dr.in Maya Halatcheva-Trapp, Dr.in Margit Weihrich, Heike Skok und Dr.in Birgit Erbe – nicht auf dem Bild Agnes Lang (virtuell zur Wahl zugeschalten).

Altersdiskriminierung trifft Frauen im Berufsleben besonders hart – ein strukturelles Problem mit weitreichenden Folgen. Am 14. Mai 2025 diskutierten unsere Kolleginnen Katharina Wulff und Nina Reggi aus dem Mentoring-Projekt move! gemeinsam mit Katharina Wagner, Frauensekretärin bei ver.di München, bei Radio Lora 92,4 über Ursachen, Auswirkungen und notwendige Gegenmaßnahmen.

Diese wichtige Diskussion können Sie hier nachhören.

Auf dem Foto zu sehen von l.n.r: K. Wagner, K. Wulff, A. Ulherr, T. Helbing, C. Bihlmayer u. N. Reggi

Im vergangenen Jahr stand die Arbeit der Frauenakademie München im Zeichen intensiver Forschungs- und Transferaktivitäten sowie ihres 40-jährigen Jubiläums als außeruniversitäre Forschungseinrichtung für Frauen- und Geschlechterfragen in Bayern. Lesen Sie im Jahresbericht über unsere vielfältigen Aktivitäten.