Under (Re-)Construction: Vorschläge für eine kohärente Gleichstellungspolitik
Zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung
In jeder Legislaturperiode legt die Bundesregierung einen Bericht zur Gleichstellung der Geschlechter vor. Im Fokus des zweiten Gutachtens 2017 steht die Gestaltung von Erwerbs- und Sorgearbeit. Bei der derzeitigen Organisation der beiden Bereiche hängt die wirtschaftliche und soziale Lage der Menschen stark vom Geschlecht ab: Wer mehr unbezahlte Sorgearbeit übernimmt, ist ökonomisch abhängiger und kann für die eigene Alterssicherung weniger vorsorgen. Die Sachverständigenkommission schlägt hier ein neues „Erwerb-und-Sorge-Modell“ vor, das bei der Tagung vorgestellt und diskutiert wurde.
Das Tagungsprogramm finden Sie hier.
Einen Tagungsbericht von Birgit Erbe finden Sie hier.
Die einzelnen Vorträge als Download:
Dr. Regina Frey, Leiterin der Geschäftsstelle des Zweiten Gleichstellungsberichts, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V.:
Erwerbs- und Sorgearbeit neu gestalten – aber wie? Befunde und Empfehlungen des Zweiten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung
Christina Schildmann, Mitglied der Sachverständigenkommission, Hans-Böckler-Stiftung, Berlin:
Digitaler Wandel – Eine Chance für ein neues Erwerbs-und-Sorge-Modell?
Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Mitglied der Sachverständigen-Kommission, Universität Gießen:
Die Zukunft der Haushalte – Szenarien für unterschiedliche Haushaltsgruppen in 20 Jahren
Dr. Ulrike Spangenberg, Institut für gleichstellungsorientierte Prozesse und Strategien, Berlin:
Gleiche Verwirklichungschancen für Frauen und Männer im Lebensverlauf: Reformen und Herausforderungen im Steuer- und Sozialrecht
Veranstalterinnen: BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Deutsches Jugendinstitut, Evangelische Stadtakademie, Frauenakademie München und Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München
Datum
09.02.18
Ort
München
Weitere Veranstaltungen:
