In sechs Monaten zum Exposé
Techniken des wissenschaftlichen Schreibens

Schreibwerkstatt an sechs Abenden – Beginn am 04. Oktober 2018, 19 Uhr

Wie schreibe ich ein wissenschaftliches Exposé? Neben der Fähigkeit, sich Wissen anzueignen, bedarf es auch der Fähigkeit, das Wissen aufs Papier zu bringen. Im Seminar werden zum einen Techniken des wissenschaftlichen Schreibens vermittelt, zum anderen wird viel Zeit für das Schreiben eingeräumt, so dass die Teilnehmerinnen das Seminar mit einem eigenen Exposé abschließen können.

Zentrale Themen des Workshops sind die Entwicklung einer tragfähigen Fragestellung, Vermittlung von wissenschaftlichen Argumentationsstrukturen, Strukturierung eines Exposés, richtiges Zitieren, wissenschaftlicher Sprachstil und Hilfen zum Zeitmanagement. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es keine perfekte erste Fassung gibt, so dass nach der ersten Fassung eine Überarbeitungsphase folgt. Dieser Arbeitsschritt ist leichter mit einem respektvollen und produktiven Feedback, welches wir als Methode einüben werden.

Die Themen im Einzelnen:

  1.  Wie lautet mein Thema? Ist dieses Thema realistisch zu bearbeiten oder muss es noch genauer spezifiziert werden? Habe ich eine gute Fragestellung und ist meine Hypothese im wissenschaftlichen Kontext zu beantworten (zählen, messen, wiegen)?
  2. Wie eigne ich mir einen fremden Text an? Welche Informationen übernehme ich aus einem Text (Grundbewegungen des Lesens) und wie komme ich vom Lesen zum Schreiben? Welche Möglichkeiten gibt es, meine Autorinnen-Stimme im Text deutlich zu machen und die Texte anderer AutorenInnen zu kommentieren (Grundbewegung des Schreibens)?
  3. Wie zitiere ich richtig? Was ist beim Zitieren unbedingt zu beachten und wie vermeide ich Plagiate?
  4. Was erwarte ich von einem guten Feedback? Einübung einer respektvollen und produktiven Feedback-Kultur. Jede Teilnehmerin stellt dafür einen eigenen Text zur Verfügung.
  5. Wie schreibe ich gute wissenschaftliche Texte? Worauf muss ich achten: Zeitform, unnötige Fremdwörter, Schachtelsätze? Welche sprachlichen Konventionen müssen im wissenschaftlichen Kontext beachtet werden? Diese sprachlichen Konventionen werden in einer Übung zum Abstrakt schreiben am praktischen Beispiel geübt.
  6. Wie organisiere ich meine Zeit für mein Exposé im nächsten halben Jahr? Wie viel Zeit habe ich in der Woche für mein Exposé? Wann arbeite ich am besten? Welche festen Termine gibt es? Um diese Fragen zu beantworten, werden wir einen individuellen Zeitplan für das nächste halbe Jahr erarbeiten und eine Wochen- und Tagesstruktur für uns aufstellen.

Dozentin: Dr. Karin Uecker unterrichtet seit vielen Jahren wissenschaftliches Schreiben an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen in München und in Benediktbeuern. Auf Wunsch steht sie Doktorandinnen unabhängig vom Workshop für ein individuelles Textcoaching zur Verfügung.

Die Schreibwerkstatt umfasst sechs Abendtermine von 19-21 Uhr:

  • Donnerstag, 04. Oktober 2018
  • Dienstag, 13. November 2018
  • Montag, 17. Dezember 2018
  • Freitag, 04. Januar 2019
  • Montag, 18. Februar 2019
  • Dienstag, 12. März 2019

Ort: Frauenakademie München, Baaderstraße 3/3. Stock, 80469 München

Kosten: 95 Euro (ermäßigt mind. 60 Euro nach Selbsteinschätzung)

Schriftliche Anmeldung bis 24.09.2018 erforderlich. Der Kurs findet ab einer Teilnehmerinnenzahl von 4 statt; max. 10 TN.

Anmeldung und weitere Auskünfte:
FAM Frauenakademie München e.V.
Baaderstraße 3, 80469 München
Tel.: 089 / 721 18 81
Fax: 089 / 721 38 30
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Reihe

Liebe.Macht.Arbeit.
Wie wir uns kümmern

liebe macht arbeit2

Kranke pflegen, Kinder aufziehen, alte Menschen betreuen – das alles und noch mehr verstehen wir unter Fürsorge oder Care. Dass der tiefgreifende gesellschaftliche Wandel auch das Für-Einander-Sorgen radikal verändert, ist unbestreitbar angesichts der Pflege- und Betreuungsnotstände. Care bzw. die Sorge um andere macht sich nicht (mehr) „von allein“ und auch nicht mehr als „natürlicher weiblicher Liebesdienst“. Care muss gestaltet werden: politisch, sozial, juristisch und individuell.

Der Bayerische Forschungsverbund ForGenderCare widmete sich in den letzten Jahren den Dynamiken und den Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft stellen muss, wenn sie Fürsorglichkeit als existenzielle Voraussetzung des Lebens gewährleisten will. Wir laden Sie ein zu intensiven Diskussionen über die Zukunft des Fürsorgens.

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Bayerischen Forschungsverbund ForGenderCare, dem Deutschen Jugendinstitut e.V. und der Münchner Volkshochschule

Ort: MVHS Bildungszentrum, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28, 81675 München (Nähe Max-Weber-Platz)
Den Veranstaltungsfolder zur Reihe finden Sie hier.


Donnerstag, 18. Januar 2018, 19:00-21:00 Uhr

Wider die Sorg(e)losigkeit

Arbeitsanforderungen und Mobilitätserwartungen stellen die Menschen vor eine Zerreißprobe zwischen ihrem Beruf und der Versorgung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen. Im stationären Pflegebereich herrscht Notstand. Es wird inzwischen von einer Care-Krise gesprochen. Welche Ursachen hat sie, und wie sähen umfassende gesellschaftliche Lösungen aus?

Impulsreferat: Prof. Dr. Gabriele Winker, Technische Universität Hamburg, Mitinitiatorin des Netzwerks Care Revolution

Auf dem Podium:
Margit Berndl, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Bayern
Bettina Messinger, Landesfrauensekretärin von ver.di Bayern
Prof. Dr. Maria Rerrich, Hochschule München, Mitinitiatorin der Initiative Care.Macht.Mehr
Prof. Dr. Gabriele Winker
Moderation: Birgit Erbe, Frauenakademie München e.V.

Ort: MVHS Bildungszentrum, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28, 81675 München (Nähe Max-Weber-Platz)

Eintritt: 5 Euro an der Abendkasse

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Donnerstag, 8. Februar 2018, 19:00-21:00 Uhr

„Niemandem zur Last fallen…“
Über Autonomie und Angewiesenheit

Die Hoffnung, niemandem zur Last zu fallen, ist wohl den meisten von uns gegenwärtig – vor allem in Bezug auf die Menschen, die uns nahestehen. Welches Selbstverständnis, welches Menschenbild verbinden wir damit? Ist das Dilemma zwischen dem Wunsch nach Autonomie und dem Bewusstsein prinzipieller Angewiesenheit zu lösen? Aus unterschiedlichen Perspektiven – Psychologie, Theologie, Philosophie und Soziologie – denken wir darüber nach und diskutieren mit dem Publikum.

Auf dem Podium:
Jorma Heier, Universität Osnabrück
Dr. Bernhard Barnikol-Oettler, Theologe, Klinikum Großhadern
Prof. Dr. Paula Villa, LMU München, Lehrstuhl Soziologie
Prof. Dr. Vera King, Goethe-Universität, Lehrstuhl Sozialpsychologie, Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts, Frankfurt/Main
Moderation: Prof. Dr. Tatjana Schönwälder, LMU München

Ort: MVHS Bildungszentrum, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28, 81675 München (Nähe Max-Weber-Platz)

Eintritt: 5 Euro an der Abendkasse

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Tagung

Under (Re-)Construction: Vorschläge für eine kohärente Gleichstellungspolitik

Zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

In jeder Legislaturperiode legt die Bundesregierung einen Bericht zur Gleichstellung der Geschlechter vor. Im Fokus des zweiten Gutachtens 2017 steht die Gestaltung von Erwerbs- und Sorgearbeit. Bei der derzeitigen Organisation der beiden Bereiche hängt die wirtschaftliche und soziale Lage der Menschen stark vom Geschlecht ab: Wer mehr unbezahlte Sorgearbeit übernimmt, ist ökonomisch abhängiger und kann für die eigene Alterssicherung weniger vorsorgen. Die Sachverständigenkommission schlägt hier ein neues "Erwerb-und-Sorge-Modell" vor, das bei der Tagung vorgestellt und diskutiert wird.

Referentinnen: Dr. Regina Frey, Dr. Karin Jurczyk, Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Christina Schildmann, Dr. Ulrike Spangenberg

Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

Eine Tagung in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut, dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Evangelischen Stadtakademie und der Gleichstellungsstelle für Frauen der LH München

Termin: Freitag, 9. Februar 2018, 9:30-17:00 Uhr
Ort: Deutsches Jugendinstitut, Nockherstr. 2, 81541 München
Anmeldung bis 01.02.2018 an: info{at}frauenakademie.de

 


 
Workshop zum Equal Pay Day*

Frauen – Wie Auskommen mit dem Einkommen?

Eine unabhängige finanzielle Lebensplanung ist für alle Frauen extrem wichtig, aber oft einfacher gesagt als getan. Noch immer verdienen Frauen im Durchschnitt 21% weniger als Männer. Viele Faktoren torpedieren eine unabhängige finanzielle Existenz- und Alterssicherung von Frauen und insbesondere von Müttern: schlechte Verdienstmöglichkeiten in sogenannten Frauenberufen, ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern, Teilzeitarbeit und andere.

Was kann also die einzelne Frau für sich tun? Lernen Sie mehr über Ihr individuelles Verhältnis zum Geld und zum Geldverdienen sowie zu der Frage, wie Sie Ihre Ausgaben kontrollieren und mit dem Vermögensaufbau beginnen können.

Referentinnen:
Dr. Susanne Weber, Professorin für Betriebswirtschaft
Ruth Steinert, Dipl.-Betriebswirtin (FH), Finanzexpertin

Termin: Mittwoch, 20. März 2019, 17-20 Uhr
Ort: Frauenakademie München, Baaderstr. 3, 3. Stock, 80469 München
Kosten:
30 Euro

Anmeldung bis 14.03.2019: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

* Eqaul Pay Day: Der internationale Aktionstag für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern findet dieses Jahr am 18. März 2019 statt.



FAM-Tisch

Feministisch die Freizeit feiern -  Warum gemeinsames Chillen und Grillen politisch ist

Bei kühlen Getränken und Grillgut erkunden wir im Selbstversuch, was am zweckfreien miteinander Zeit verbringen emanzipatorisch sein kann. Denn die besten Ideen entstehen oft in den Pausen und beim geselligen Ausklang nach politischen Aktionen. Warum also nicht genau das zur Hauptsache machen?

Damit neben dem Bauch auch das Gehirn angemessen genährt wird, gibt es einen kurzen soziologisch-philosophischen Input zum Wert der Muße und des Abhängens als solchem. Ansonsten stellen wir zwei Grills, kleinere Snacks und unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Essen, Getränke und Lust auf Geselligkeit bitte selbst mit an die Isar bringen (genauer Ort siehe unten). Sollte es regnen, treffen wir uns im Wirtshaus zum Isartal, Brudermühlstr. 2, 81371 München.

Termin: Freitag, 20. Juli 2018, 19 Uhr
Ort:
Isar, Nähe Brudermühlbrücke; GPS-Koordinaten: 48,1112864/11,5600037; damit wir schon von Weitem sichtbar sind, breiten wir an unserer Grillstelle eine Regenbogenflagge aus; bei Regen: Wirtshaus zum Isartal, Brudermühlstr. 2, 81371 München.

Bei Rückfragen, Anregungen oder räumlichen Orientierungs-schwierigkeiten: Bitte Sandra Eck unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kontaktieren.

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Workshop

Bist du drinnen oder draußen?
Gesellschaftlichen Ein- und Ausschlüssen auf der Spur

Ümit hat einen guten Job, ein dickes Bankkonto und lebt mit seiner Familie in einem großen Haus. In den Club bei ihm um die Ecke kommt er trotzdem nicht rein, weil der Türsteher etwas gegen Türken hat.

Als ehemalige Kellnerin kennt Johanna viele Promis der Stadt und ist mit ihnen per Du. Von ihrer Rente leben kann sie in München trotzdem nicht.

In dem Workshop erkunden wir gemeinsam mit kreativen Methoden, wie wir im Alltag andere ein- oder ausschließen und wann wir uns selbst einbezogen und ausgegrenzt fühlen. Auch die Frage, was all das mit den gesellschaftlichen Strukturen zu tun hat, kommt nicht zu kurz.

Termin: Samstag, 10. November 2018, 18 bis 21 Uhr
Ort: Stadtteilkultur 2411, Blodingstr. 4, 80933 München, U-Bahnstation Hasenbergl
Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos und Anmeldung unter eck{at}frauenakademie.de

Der Workshop findet im Rahmenprogramm des Festivals "Politik im Freien Theater" statt. Das Festival, das in diesem Jahr unter dem Titel "reich" steht, fragt nach wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Ungleichheiten - sowohl im lokalen und nationalen als auch im globalen Maßstab. Weitere Infos zum Festival: www.politikimfreientheater.de

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Dokumentarfilm


Publikumspremiere und -gespräch mit der Regisseurin Barbara Miller

Fünf mutige, kluge und selbstbestimmte Frauen stehen im Zentrum von Barbara Millers Dokumentarfilm #FEMALE PLEASURE. Sie brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen die Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaisch-patriarchalen Strukturen auferlegen. Mit einer unfassbaren positiven Energie und aller Kraft setzen sich Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein, hinweg über jedwede gesellschaftliche sowie religiöse Nomen und Schranken. Dafür zahlen sie einen hohen Preis - sie werden öffentlich diffamiert, verfolgt und bedroht, von ihrem ehemaligen Umfeld werden sie verstoßen und von Religionsführern und fanatischen Gläubigen sogar mit dem Tod bedroht.

#FEMALE PLEASURE ist ein Film, der schildert, wie universell und alle kulturellen und religiösen Grenzen überschreitend die Mechanismen sind, die die Situation der Frau - egal in welcher Gesellschaftsform - bis heute bestimmen. Gleichzeitig zeigen uns die fünf Protagonistinnen, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern kann.

Zu Gast ist die Regisseurin Barbara Miller.
Moderation: Nina Reggi, Frauenakademie München e.V.

Termin: Sonntag, 04. November 2018, 20 Uhr
Ort: City Kino, Sonnenstr. 12, 80331 München

Der Trailer zum Film: www.youtube.com/watch?v=VP-7Et3bv7s

Das Partner_innen-Netzwerk des Films stellt begleitend im Kinofoyer Projekte vor und freut sich auf anregende Gespräche vor und nach der Filmvorführung.

 

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