In sechs Monaten zum Exposé
Techniken des wissenschaftlichen Schreibens

Schreibwerkstatt an sechs Abenden – Beginn am 24. April 2017, 19 Uhr

Wie schreibe ich ein wissenschaftliches Exposé? Neben der Fähigkeit, sich Wissen anzueignen, bedarf es auch der Fähigkeit, das Wissen aufs Papier zu bringen. Im Seminar werden zum einen Techniken des wissenschaftlichen Schreibens vermittelt, zum anderen wird viel Zeit für das Schreiben eingeräumt, so dass die Teilnehmerinnen das Seminar mit einem eigenen Exposé abschließen können.

Zentrale Themen des Workshops sind die Entwicklung einer tragfähigen Fragestellung, Vermittlung von wissenschaftlichen Argumentationsstrukturen, Strukturierung eines Exposés, richtiges Zitieren, wissenschaftlicher Sprachstil und Hilfen zum Zeitmanagement. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es keine perfekte erste Fassung gibt, so dass nach der ersten Fassung eine Überarbeitungsphase folgt. Dieser Arbeitsschritt ist leichter mit einem respektvollen und produktiven Feedback, welches wir als Methode einüben werden.

Die Themen im Einzelnen:

  1.  Wie lautet mein Thema? Ist dieses Thema realistisch zu bearbeiten oder muss es noch genauer spezifiziert werden? Habe ich eine gute Fragestellung und ist meine Hypothese im wissenschaftlichen Kontext zu beantworten (zählen, messen, wiegen)?
  2. Wie eigne ich mir einen fremden Text an? Welche Informationen übernehme ich aus einem Text (Grundbewegungen des Lesens) und wie komme ich vom Lesen zum Schreiben? Welche Möglichkeiten gibt es, meine Autorinnen-Stimme im Text deutlich zu machen und die Texte anderer AutorenInnen zu kommentieren (Grundbewegung des Schreibens)?
  3. Wie zitiere ich richtig? Was ist beim Zitieren unbedingt zu beachten und wie vermeide ich Plagiate?
  4. Was erwarte ich von einem guten Feedback? Einübung einer respektvollen und produktiven Feedback-Kultur. Jede Teilnehmerin stellt dafür einen eigenen Text zur Verfügung.
  5. Wie schreibe ich gute wissenschaftliche Texte? Worauf muss ich achten: Zeitform, unnötige Fremdwörter, Schachtelsätze? Welche sprachlichen Konventionen müssen im wissenschaftlichen Kontext beachtet werden? Diese sprachlichen Konventionen werden in einer Übung zum Abstrakt schreiben am praktischen Beispiel geübt.
  6. Wie organisiere ich meine Zeit für mein Exposé im nächsten halben Jahr? Wie viel Zeit habe ich in der Woche für mein Exposé? Wann arbeite ich am besten? Welche festen Termine gibt es? Um diese Fragen zu beantworten, werden wir einen individuellen Zeitplan für das nächste halbe Jahr erarbeiten und eine Wochen- und Tagesstruktur für uns aufstellen.

Dozentin: Dr. Karin Uecker unterrichtet seit vielen Jahren wissenschaftliches Schreiben an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen in München und in Benediktbeuern. Auf Wunsch steht sie Doktorandinnen unabhängig vom Workshop für ein individuelles Textcoaching zur Verfügung.

Die Schreibwerkstatt umfasst sechs Abendtermine von 19-21 Uhr:

  • Montag, 24. April 2017
  • Montag, 22. Mai 2017
  • Montag, 19. Juni 2017
  • Donnerstag, 20. Juli 2017
  • Montag, 21. August 2017
  • Mittwoch, 20. September 2017

Ort: Frauenakademie München, Baaderstraße 3/3. Stock, 80469 München

Kosten: 95 Euro (ermäßigt mind. 60 Euro nach Selbsteinschätzung)

Schriftliche Anmeldung bis 10.04.2017 erforderlich. Der Kurs findet ab einer Teilnehmerinnenzahl von 4 statt; max. 10 TN.

Anmeldung und weitere Auskünfte:
FAM Frauenakademie München e.V.
Baaderstraße 3, 80469 München
Tel.: 089 / 721 18 81
Fax: 089 / 721 38 30
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Tagung im Rahmen des 11. Münchner Klimaherbstes

Global Caring - Sorge für die Welt Global Caring Titel 20170911

Der Klimawandel als Teil der vielfältigen globalen Krisen braucht Zukunftsentwürfe jenseits ausgetretener Pfade. Care als „gute Sorge“ verweist auf grundlegende Fragen nach der Er­haltung von Leben und seiner sozialen und ökologischen Einbettung. Aus einer Care-Per­spektive kommen unterschiedliche und oft disparat erscheinende Dimensionen in den Blick. Insbesondere die Beiträge der feministischen Theorie und Praxis zeigen, wie Care, Nachhal­tigkeit, Wirtschaft und Demokratie zusammengedacht werden können und wie eine Trans­formation der multiplen Ungleichheitsverhältnisse hin zu einer (vor)sorgenden Gesellschaft aussehen kann.

Konzepte wie „Caring Democracy“ und „Wirtschaft ist Care“ werden auf der Veranstaltung vor- und zur Diskussion gestellt. Bei einem „Gerechtigkeitsfrühstück“ soll der Zusammen­hang von Geschlechtergerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung für die gesellschaftspoliti­sche Praxis ausgelotet werden.

Mit Sandra Eck, München; Dr. Daniela Gottschlich, Lüneburg; Dr. Ina Praetorius, Wattwil/Schweiz; Annette Rinn, München; Dr. Birte Rodenberg, Berlin; Sabrina Schmitt, München
Tagungsleitung: Birgit Erbe (FAM) und Prof. Dr. Gerd Mutz (BenE)

Das ausführliche Programm mit Anmeldeformular finden Sie hier.
Tagungsflyer

Termin: Freitag und Samstag, 06.-07. Oktober 2017
Uhrzeit:
Freitag, 13:30-18:00 Uhr, Samstag, 9:30-12:30 Uhr
Ort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München
Teilnahmebeitrag: 20 Euro regulär/10 Euro ermäßigt nach Selbsteinschätzung; Getränke sowie "Gerechtigkeitsfrühstück" am Samstag sind im TN-Beitrag enthalten.

Das Jahresthema des 11. Münchner Klimaherbstes 2017 ist Gerechtigkeit. Weitere Infos: http://klimaherbst.de/klimaherbst-2017/. Die Tagung "Global Caring" ist eine Kooperation von FAM Frauenakademie München e.V. und AG Nachhaltiges Wirtschaften und soziale Nachhaltigkeit des BenE München e.V.

Anmeldung und weitere Auskünfte:
FAM Frauenakademie München e.V.
Baaderstraße 3, 80469 München
Tel.: 089 / 721 18 81
Fax: 089 / 721 38 30
info{at}frauenakademie.de

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Reihe

Liebe.Macht.Arbeit.
Wie wir uns kümmern

liebe macht arbeit2

Kranke pflegen, Kinder aufziehen, alte Menschen betreuen – das alles und noch mehr verstehen wir unter Fürsorge oder Care. Dass der tiefgreifende gesellschaftliche Wandel auch das Für-Einander-Sorgen radikal verändert, ist unbestreitbar angesichts der Pflege- und Betreuungsnotstände. Care bzw. die Sorge um andere macht sich nicht (mehr) „von allein“ und auch nicht mehr als „natürlicher weiblicher Liebesdienst“. Care muss gestaltet werden: politisch, sozial, juristisch und individuell.

Der Bayerische Forschungsverbund ForGenderCare widmete sich in den letzten Jahren den Dynamiken und den Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft stellen muss, wenn sie Fürsorglichkeit als existenzielle Voraussetzung des Lebens gewährleisten will. Wir laden Sie ein zu intensiven Diskussionen über die Zukunft des Fürsorgens.

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Bayerischen Forschungsverbund ForGenderCare, dem Deutschen Jugendinstitut e.V. und der Münchner Volkshochschule

Ort: MVHS Bildungszentrum, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28, 81675 München (Nähe Max-Weber-Platz)
Den Veranstaltungsfolder zur Reihe finden Sie hier.

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Mittwoch 11. Oktober 2017, 19:00-21.00 Uhr

Das ganze Leben: Sorgen und versorgt werden

Von der Wiege bis zur Bahre: Wir sind darauf angewiesen, versorgt zu werden, und: Sorge für Andere gehört zu menschlichen Beziehungen. Die ganze Spannbreite von Tätigkeiten wie betreuen, pflegen, erziehen, versorgen und zuwenden steht heute vor einer radikalen Neuformulierung: Ursachen dafür sind im demographischen Wandel, in der Veränderung der Geschlechterrollen, in wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen zu suchen. Was bedeutet es, wenn die scheinbaren Banalitäten des Alltags nicht mehr gesichert sind?

Dr. Karin Jurczyk, Leiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, gibt einen Einblick in historische und zukünftige Entwicklungen von Care im Lebenslauf. Moderation: Irmengard Matschunas, MVHS

Ort: MVHS Bildungszentrum, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28, 81675 München (Nähe Max-Weber-Platz)

Eintritt: 5 Euro an der Abendkasse

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Mittwoch, 8. November 2017, 19:00-21.00 Uhr

„Family Business“

Regie: Christiane Büchner, D/PL 2015, 89 Min.

Anne wird dement und braucht Pflege. Jowita lebt mit ihrer Familie im polnischen Lubin im Rohbau eines Hauses, das endlich fertig werden muss. Ökonomische Zwänge führen die Geschichten der beiden Frauen und ihrer Familien zusammen: Jowita zieht als Pflegekraft zu Anne nach Bochum. „Family Business“ blickt auf den Arbeitsplatz Privathaushalt, auf ein Grenzen überschreitendes Fürsorgegefüge und den Alltag zweier Frauen, die sich fremd und dennoch aufeinander angewiesen sind.

Die Regisseurin Christiane Büchner steht nach der Vorführung für ein Filmgespräch zur Verfügung. Moderation: Dr. Susanne Schmitt, Geschäftsführung ForGenderCare

Ort: MVHS Bildungszentrum, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28, 81675 München (Nähe Max-Weber-Platz)

Eintritt: 5 Euro an der Abendkasse

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 19:00-21.00 Uhr

Keimzelle der Nation? Familie und Geschlechterpolitik im Rechtsruck

Nicht nur in Deutschland formieren sich Bewegungen für konservative Familienwerte, gegen Toleranz und Vielfalt und gegen eine progressive Geschlechterpolitik. Welches Familienbild transportieren rechtpopulistische und rechtsradikale Parteien und Netzwerke? Auf welche Traditionen greifen sie zurück? Welche Geschlechterpolitik haben sie im Sinn und welche Konsequenzen hätte dies für familiale Fürsorge?

Der Soziologe Andreas Kemper ist Autor mehrerer Expertisen u.a. zu Maskulinismus sowie geschlechter- und familienbezogene Positionen der AfD. Moderation: Prof. Dr. Barbara Thiessen, Hochschule Landshut

Ort: MVHS Bildungszentrum, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28, 81675 München (Nähe Max-Weber-Platz)

Eintritt: 5 Euro an der Abendkasse

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Donnerstag, 18. Januar 2018, 19:00-21.00 Uhr

Wider die Sorg(e)losigkeit

Arbeitsanforderungen und Mobilitätserwartungen stellen die Menschen vor eine Zerreißprobe zwischen ihrem Beruf und der Versorgung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen. Im stationären Pflegebereich herrscht Notstand. Es wird inzwischen von einer Care-Krise gesprochen. Welche Ursachen hat sie, und wie sähen umfassende gesellschaftliche Lösungen aus?

Impulsreferat: Prof. Dr. Gabriele Winker, Technische Universität Hamburg, Mitinitiatorin des Netzwerks Care Revolution

Auf dem Podium:
Margit Berndl, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Bayern
Bettina Messinger, Landesfrauensekretärin von ver.di Bayern
Prof. Dr. Maria Rerrich, Hochschule München, Mitinitiatorin der Initiative Care.Macht.Mehr
Prof. Dr. Gabriele Winker
Moderation: Birgit Erbe, Frauenakademie München e.V.

Ort: MVHS Bildungszentrum, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28, 81675 München (Nähe Max-Weber-Platz)

Eintritt: 5 Euro an der Abendkasse

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Donnerstag, 8. Februar 2018, 19:00-21.00 Uhr

„Niemandem zur Last fallen…“
Über Autonomie und Angewiesenheit

Die Hoffnung, niemandem zur Last zu fallen, ist wohl den meisten von uns gegenwärtig – vor allem in Bezug auf die Menschen, die uns nahestehen. Welches Selbstverständnis, welches Menschenbild verbinden wir damit? Ist das Dilemma zwischen dem Wunsch nach Autonomie und dem Bewusstsein prinzipieller Angewiesenheit zu lösen? Aus unterschiedlichen Perspektiven – Psychologie, Theologie, Philosophie und Soziologie – denken wir darüber nach und diskutieren mit dem Publikum.

Auf dem Podium:
Jorma Heier, Universität Osnabrück
Dr. Bernhard Barnikol-Oettler, Theologe, Klinikum Großhadern
Prof. Dr. Paula Villa, LMU München, Lehrstuhl Soziologie
N.N., Psychotherapeut_in
Moderation: Dorothee von Bose, München

Ort: MVHS Bildungszentrum, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28, 81675 München (Nähe Max-Weber-Platz)

Eintritt: 5 Euro an der Abendkasse

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Tagung

Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten
Der Zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

In jeder Legislaturperiode legt die Bundesregierung einen Bericht zur Gleichstellung der Geschlechter vor. Im Fokus des zweiten Gutachtens 2017 steht die Gestaltung von Erwerbs- und Sorgearbeit. Bei der derzeitigen Organisation der beiden Bereiche hängt die wirtschaftliche und soziale Lage der Menschen stark vom Geschlecht ab. Das ist problematisch, denn wer mehr unbezahlte Sorgearbeit übernimmt, ist ökonomisch abhängiger und kann für die eigene Alterssicherung weniger vorsorgen. Die Sachverständigenkommission schlägt hier ein neues "Erwerb-und-Sorge-Modell" vor, das bei der Tagung vorgestellt und diskutiert wird.

Referentinnen: u.a. Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Christina Schildmann, Dr. Ulrike Spangenberg

Eine Tagung in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut, dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Evangelischen Stadtakademie und der Gleichstellungsstelle für Frauen der LH München

Termin: Freitag, 9. Februar 2018, ganztägig
Ort: Deutsches Jugendinstitut, Nockherstr. 2, 81541 München

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Netzwerktagung

Gender - Vielfalt - Demokratie
Bedrohungen durch Rassismus und Populismus

Politische Herausforderungen durch Zuwanderung, rechtslastige Strömungen und Anti-Genderismus rücken Frauenrechte und sexuelle Selbstbestimmung wieder verstärkt in den Fokus der Aufmerksamkeit. Wird hier Geschlechtergleichheit als Lackmustest für Integration zweckentfremdet? Wie erhalten wir liberale Errungenschaften für die alltäglichen Geschlechterbeziehungen ohne Aggression gegen vermeintliche Bedrohungen? Auf der Tagung wird ein differenzierter Blick auf die kontroverse und schwierige Verquickung von kultureller Vielfalt, Geschlechterverhältnisse und Öffentlichkeit geworfen.

Die Tagung führt die FAM in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing und dem Netzwerk Genderforschung und Gleichstellungspraxis Bayern (NeGG) durch. Den Tagungsflyer mit Programm und weiteren Informationen finden Sie hier: Tagungsprogramm

Termin: Freitag und Samstag, 23.-24. Juni 2017
Ort:
Evangelische Akademie Tutzing, Schloss-Str. 2+4, 82327 Tutzing
Anmeldung bitte direkt bei der Evangelischen Akademie Tutzing.

 


 
Informationsveranstaltung

Berufliche Perspektiven weiter entwickeln
individuell - kompetent - frauenorientiert

Die MOVE Servicestelle in der Frauenakademie München stellt ihr offenes Mentoringprogramm für Frauen in München vor. Das Ziel des Unterstützungsangebots ist die Verbesserung der Erwerbssituation von Frauen.

Termin: Mittwoch, 1. März 2017, 17 Uhr
Ort: Frauenakademie München, Baaderstr. 3, 3. Stock, 80469 München
Der Eintritt ist frei.

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel.: 089/726 266 97/-98



 

DAMENSALON: Frauen im Gespräch

Herausragende Frauen sprechen über ihre Lebens- und Berufswege, über ihre Vorbilder und Leidenschaften und über Weichenstellungen auf ihrem Weg. Sie geben Einblicke in spannende Arbeitsgebiete und diskutieren, welche Bedeutung die Frauenbewegung und Frauenpolitik für sie hatte und hat.

Moderation: Birgit Erbe (FAM) und Irmengard Matschunas (MVHS)

Eine Kooperation von Frauenakademie München e.V., Gleichstellungsstelle der Landeshauptstadt München und der Münchner Volkshochschule

Donnerstag, 26. November 2015, 19 Uhr

Von Cazin und Asmara nach München – Melisa Budimlic und Zenebech Kasahun-Krollmann

Sie übersetzen in eine andere Kultur: Melisa Budimlic ist Geschäftsführerin des Bayerischen Zentrums für Transkulturelle Medizin  und Zenebech Kasahun-Krollmann arbeitet dort als Dolmetscherin und Beraterin. Wir sprechen mit beiden Frauen über ihre Heimat, ihre Flucht aus Bosnien und Eritrea, über ihre Erfahrungen des Ankommens in einem fremden Land und über ihre Arbeit und ihr Engagement für Menschen, die – wie sie selbst vor Jahren -  nach ihrer Flucht hier in München ankommen.

Ort: Gasteig, Black Box, Rosenheimer Str. 5, 81667 München

Eintritt: frei

Hier finden Sie die Ankündigung als pdf.

Eine Kooperation von Frauenakademie München e.V., Gleichstellungsstelle der Landeshauptstadt München und der Münchner Volkshochschule


Mittwoch, 29. April 2015, 19 Uhr

Barbara Gross - Künstlerinnen einen Raum geben

Seit 1988 führt Barbara Gross in München eine international renommierte Galerie, deren Künstler- und Künstlerinnenliste als Walhalla der Kunstgeschichte der letzten 25 Jahre bezeichnet wurde. Barbara Gross studierte an der Kunstakademie, bevor sie sich entschloss, mit ihrer Galeriearbeit Künstlerinnen wie Nancy Spero, Louise Bourgeois oder Maria Lassnig und Kiki Smith auszustellen, die damals trotz hoher Werkqualität weder in Museen noch bei Sammlern gefragt waren. Wir sprechen mit Barbara Gross über die feministische Linie ihrer Galeriearbeit, über Positionen der Künstlerinnen, Geschlechterdifferenz und über den aktuellen Kunstmarkt.

Ort: Gasteig, Black Box, Rosenheimer Str. 5, 81667 München

Eintritt: € 10.–/ € 8.– für Schüler/innen und Studierende an der Abendkasse


Dienstag, 3. März 2015, 19 Uhr

Luise Klemens - "Menschen Mut machen, für ihre Interessen einzutreten"

Dies ist ein zentrales Anliegen von Luise Klemens, Landesbezirksleiterin der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Bayern. Seit 2010 steht sie an der Spitze der zweitgrößten Einzelgewerkschaft in Bayern. In dieser Funktion vertritt sie fast eine Viertelmillion Mitglieder in der Tarifpolitik. Mit ihr sprechen wir über ihre Erfahrungen und Strategien zum Thema Frauen in Führungspositionen, Entgeltgleichheit und Gute Arbeit.

Ort: Gasteig, Black Box, Rosenheimer Str. 5, 81667 München

Eintritt: € 10.–/ € 8.– für Schüler/innen und Studierende an der Abendkasse


Donnerstag, 11. Dezember 2014, 19 Uhr

Antje Kunstmann – Gespür für gute Bücher

Mit gesellschaftskritischen und feministischen Büchern fing es an: 1976 gründete Antje Kunstmann den Frauenbuchverlag in München. Mittlerweile gehört der Kunstmann-Verlag zu den erfolgreichen Verlagen unter den kleinen und er ist – was heute selten ist – ein von Konzernen unabhängiger Verlag. „Bücher mit einem eigenen Ton“: mit Antje Kunstmann sprechen wir über Literatur, über ihren Weg als Verlegerin und über die Frauenbewegung in München seit den 70er Jahren.

Ort: Gasteig, Black Box, Rosenheimer Str. 5, 81667 München

Eintritt: € 10.–/ € 8.– für Schüler/innen und Studierende an der Abendkasse


Montag, 6. Oktober 2014, 19 Uhr

Hadumod Bußmann – „Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchtet“

So lautet der Titel von Hadumod Bußmanns Biographie über Therese von Bayern, die 2011 erschien und das Portrait einer bemerkenswerten Wissenschaftlerin und Forschungsreisenden zeichnet. Geboren 1933 blickt Dr. Hadumod Bußmann auf lange Jahre im Wissenschaftsbetrieb, auf ihre sprachwissenschaftlichen Forschungen und ihr frauenpolitisches Engagement zurück.

Ort: Gasteig, Vortragssaal der Stadtbibliothek, Rosenheimer Str. 5, 81667 München

Eintritt: € 10.–/ € 8.– für Schüler/innen und Studierende an der Abendkasse

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FAM-Tisch
zu Besuch bei der Ausstellungsfinissage
"I wanna give you devotion"

Die Ausstellung präsentiert die unterschiedlichsten Poster zu Veranstaltungen und Themen der Münchner lesbischwulen Szene über die letzten Jahrzehnte, welche vom  Archiv forum homosexualität münchen e.V. Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur e.V. gesammelt und verwahrt wurden. Gleichzeitig ist es aber auch ein Kunstprojekt, denn 29 Künstler*innen und Kollektive wurden eingeladen, die Postersammlung zu befragen, zu erweitern und zu aktualisieren. Die Ausstellung lädt die Besucher*innen ein, sich mit den unterschiedlichsten Ausdrucksformen queeren Begehrens auseinanderzusetzten.
Mehr Informationen zu den beteiligten Künstler*innen und zur Aussstellung unter: www.platform-muechen.de oder www.forummuenchen.org.

Programm:

18 Uhr Gruppenführung zur Ausstellung

19 Uhr Filmscreening mit „Kaliarda“ (2014, 57 Min.) von Paola Revenioti und einer einführenden Lesung von Gufler aus seinem neuen Künstlerbuch „Indirekte Berührung“. Im Anschluss legt DJ Problemi auf, offenes Ende.

Den FAM-Tisch erkennt ihr an dem mitgebrachten FAM-Flyer. Wer möchte, Treffpunkt um 17:45 Uhr an der U-Bahn-Station Aidenbachstr., Bus 53 Münchner Freiheit bzw. Bus 63 Forstenrieder Allee; oder um 18 Uhr direkt vor Ort in den Ausstellungsräumen.

Wir freuen uns auf euch!
Eure FAM-Tisch-Organisatorinnen Agnes Lang und Sandra Eck

Ort: PLATFORM, Kistlerhofstr. 70, Haus 60, 3. Stock, 81379 München

Termin: Mittwoch, 4. Oktober 2017, 18 Uhr

Kontakt: lang{at}frauenakademie.de

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